Resolution der mitgliedergruppenübergreifenden Vollversammlung der Universität Hamburg am 27.05.2026

Die mitgliedergruppenübergreifende Vollversammlung fordert von Hamburger Senat, insbeson­dere der Wissenschaftssenatorin und dem Finanzsenator, sowie der Bürgerschaft, die bedarfsge­rechte Ausfinanzierung der Hamburger Hochschulen.

Die Unterfinanzierung ist nicht alternativlos. Sie ist Folge einer falschen politischen Prioritäten­setzung, bei der trotz wirtschaftlichen Wachstums und steigenden gesellschaftlichen Reichtums die Ausgaben für Bildung, Soziales, Kultur und Gesundheit immer weiter verknappt werden. Eine Kehrtwende ist nötig und möglich, denn Hamburg ist eine wohlhabende Stadt!

Die auskömmliche Finanzierung der Hochschulen ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass mit Wissenschaft und inklusiver Bildung gearbeitet werden kann für die Stärkung demokrati­scher Haltung und die Überwindung sozialer Ungleichheit; für die Überwindung von Kriegen und die Entwicklung von Frieden und zur Bewältigung der Klimakrise.

Wir rufen alle Mitglieder der Universität dazu auf, sich den Kürzungsmaßnahmen im Rahmen des sog. Strukturprozesses zu widersetzen und gemeinsam für eine Erhöhung der Grundzuweisung der Hamburger Hochschulen zu kämpfen.

Wir unterstützen Proteste gegen die aktuelle Kürzungspolitik, sowohl an den Hochschulen, als auch in anderen Bereichen, wie etwa der Kinder- und Jugendhilfe. Wir rufen zur Teilnahme an der Demonstration „Wissen schafft Zukunft – für die Ausfinanzierung der Hamburger Hochschulen“ am 11. Juni 2026 auf. Wir rufen alle Lehrenden und Vorgesetzten dazu auf, allen Studierenden und Kol­leg:innen die Beteiligung gut zu ermöglichen.

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